Scheinwerfertaxation – Methode zur Erfassung des Hasenbesatzes

Licht aus – Spot an…
… heißt es in vielen bundesdeutschen Hasenrevieren, wenn es mit Hilfe der Scheinwerfertaxation zur Frühjahrszählung des Feldhasen geht.

Die Scheinwerferzählung ist ein wissenschaftlich anerkanntes und in der Praxis bewährtes Verfahren, wenn es darum geht, die lokalen Hasenbesätze zuverlässig und effektiv zu erfassen. Im folgenden Beitrag beschreibt sie unser Kollege Matthias Meyer eingehend und verrät Tipps zu ihrer korrekten Anwendung.

Die Besatzermittlung des Feldhasen ist insbesondere bei geringen Vorkommen dieser Wildart, wie sie leider heute in vielen Revieren vorherrschen, für die nachhaltige Bewirtschaftung und Bejagung unabdingbar. Die zahlenmäßige Erfassung des Hasen mit Hilfe von Scheinwerfern ist dabei nicht neu und wird in der Literatur hinreichend beschrieben. Trotzdem werden gerade zu Beginn dieser Methode gerne schwerwiegende Fehler gemacht, die dann verfälschtes Zahlenmaterial als Ausgangsbasis liefern und nicht selten zu Fehleinschätzungen bei der Besatzstärke und der Bejagungsplanung führen können.

Die Scheinwerfertaxation ist ein probates Mittel, um Feldhasenbesätze mit einer relativ hohen Genauigkeit erfassen zu können. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass der Hase überwiegend nachtaktiv lebt. In deckungsarmen Feldrevieren können von einem langsam fahrenden Fahrzeug aus mit Hilfe eines Handsuchscheinwerfers die auf den Äsungsflächen befindlichen Hasen leicht gezählt werden.


© Wildmeister Matthias Meyer | Der Scheinwerferkegel leuchtet im rechten Winkel zur Fahrtrichtung die Zählfläche etwa 150m weit aus

Im Rahmen der Anwendung einer Scheinwerferzählung unterscheidet man zwei Varianten.

1. Die Linien- oder Streifentaxation

Zu Beginn des Projekts Hasenzählung muss hierbei eine für das Revier beziehungsweise den Revierteil repräsentative Fahrstrecke für die Zählung festgelegt werden, die sich aufgrund der später vergleichbaren Zählergebnisse im Laufe der Jahre auf keinen Fall ändern darf. Um repräsentativ zu sein, müssen alle im Revier vorkommenden unterschiedlichen Bodentypen und landwirtschaftlichen Kulturen wie Acker, Wiese, Ödland und Sonderkultur von der Fahrstrecke tangiert werden. Die Zählstrecke darf selbstverständlich nicht ausschließlich durch die besten Hasenecken laufen und muss immer befahrbar sein, denn sie gilt als statisches Basiselement bei allen zukünftigen Zählungen.

Je nach Größe, Form und Ausdehnung des Reviers können aber auch Unterteilungen in beispielsweise durch Verkehrswege separierte Revierteile vorgenommen werden, in denen jeweils eigene Zählstrecken festgelegt werden. Dadurch werden nicht nur unsere Zählergebnisse genauer und repräsentativer im Hinblick auf den Gesamtbesatz, sondern ermöglichen später auf den Revierteil bezogene Wilddichteberechnungen, die uns wiederum sehr hilfreich bei der Bejagungsplanung sein können.

Nachdem wir nun den Streckenverlauf festgelegt haben, muss eine Flächenberechnung der abgeleuchteten Streifen erfolgen. Dazu muss die Reichweite der Scheinwerfer ermittelt werden. Gute Handscheinwerfer leuchten eine Zählfläche, bei der Hasen mit bloßem Auge erkennbar sind, etwa in einer Breite von 150 m aus. Aus der Länge der Zählstrecke und den zu beiden Seiten ausgeleuchteten Bereichen ergibt sich die tatsächliche Zählfläche. Gegebenenfalls muss eine variable Größe abgezogen werden, wenn die Fläche nicht vollständig aufgrund vorhandener höherer Vegetation oder Geländeunebenheiten abgeleuchtet werden kann.

Bei der Frühjahrszählung sind normalerweise alle landwirtschaftlichen Flächen einsehbar, was natürlich die anschließende Wilddichteberechnung einfach macht. Im Herbst hingegen gestaltet sich die Zählung grundsätzlich deutlich anspruchsvoller, da wir je nach Zählzeitpunkt mit noch stehender hoher Vegetation rechnen müssen. Dies können noch nicht abgeerntete Mais- oder Rübenschläge, Zwischenfrucht oder Stilllegungen sein, die einzelne Flächen ganz oder teilweise verdecken. Korrekterweise müssen also auch die nicht einsehbaren Teilflächen aus der Herbstdichtenberechnung herausgerechnet werden. Um möglichst wenig nicht einsehbare Fläche vorzufinden, setzen wir die Herbstzählung so spät wie möglich an – aber selbstverständlich immer noch vor der ersten Hasenjagd.

Die für den Hasenbesatz wichtigen Bezugsdaten sind einmal die Frühjahrsdichte und die Herbstdichte. Folglich sind die Frühjahrszählung in den Monaten März oder April, je nach fortgeschrittener Vegetation, und die Herbstzählung im Oktober oder November, je nach Erntezustand unmittelbar vor der angesetzten Hasenjagd, die wichtigsten Aktivitäten im Niederwildrevier.

Zu Beginn der Hasenzählung fehlen uns die notwendigen Erfahrungswerte. Deshalb kann es überaus sinnvoll sein, auf den Zählstrecken eine Referenzzählung wenige Tage später nochmals durchzuführen, um an einigermaßen gesichertes Zahlenmaterial zu kommen. Als Besatz nehmen wir dann den errechneten Durchschnittswert beider Zählungen an. Sollte dieser aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen um mehr als 30% variieren, benötigen wir sogar eine dritte Zählung.

Nach Einbruch der Dunkelheit – man sagt, der Hase geht unabhängig von der Jahreszeit um 19.00 Uhr zur Äsung – beginnen wir mit der Zählung und hören gegen 23.00 Uhr auf, da ein Teil der Hasen jetzt ruht und sich nicht mehr im Scheinwerferlicht gut erkennen lässt.


© Wildmeister Matthias Meyer | Ideal zum Zählen sind Flächen mit kurzer Vegetation.

Auf das Zählergebnis und die Aktivität der Hasen haben das Wetter und das Mondlicht einen nicht zu unterschätzenden Einfluss! In sehr hellen Mondnächten, bei durch Niederschlag eingeschränkter Sicht oder bei starkem Wind sollte deshalb auf eine Datenerhebung verzichtet werden.

Die einmal festgelegte Fahrtstrecke müssen wir mindestens einmal bei Tageslicht abfahren, um eventuelle Hindernisse, wie Hecken oder Bodenwellen, die uns Teile des Sichtfeldes nehmen, einkalkulieren und berücksichtigen zu können. Wir nehmen diese Strecke bei jeder Zählung stets in der gleichen Fahrtrichtung. Die Fahrtgeschwindigkeit kann je nach Geländestruktur zwischen 10 und 30 km/h schwanken, je nachdem wie eben und übersichtlich sich das Geländerelief präsentiert.

Um auch für plötzlich eintretende schlechte Wegeverhältnisse gewappnet zu sein, greifen wir auf einen viertürigen Geländewagen zurück, der mit Allradantrieb und entsprechender Bodenfreiheit versehen ist. Im Idealfall nehmen an der Zählung 4 Personen teil. Neben dem Fahrer sitzt der Protokollant, auf den Rücksitzen bei geöffneten Fenstern die beiden Zähler, die mit den Handscheinwerfern die Zählstreifen ableuchten. Die Lichtkegel sollen möglichst im rechten Winkel zur Fahrtrichtung, aufgelegt auf dem Fensterrahmen, die vorher berechnete Zählfläche gründlich ausleuchten. Auf ein unkontrolliertes wildes Herumleuchten verzichten wir, weil es ein falsches Bild liefern kann, was die Zähldaten betrifft. Gesichtete Hasen werden dem Protokollführer sofort angesagt, die dieser in seiner Strichliste festhält. Sinnvoll kann hierbei unter Umständen auch ein Schusszähler sein, der sich bei jedem Klick im Zählwerk weiter stellt. Wenn sich ausgeleuchtete Flächen überschneiden sollten, muss besondere Sorgfalt erfolgen, damit wir keine Doppelzählungen vornehmen.    


© Wildmeister Matthias Meyer | Die gründliche Besatzerfassung beim Feldhasen ist die Grundlage für seine Bewirtschaftung und Bejagung im Revier.


© Wildmeister Matthias Meyer

In besonders reich strukturierten Revieren, die über viele Heckenstreifen entlang von Straßen und Wegen verfügen, werden die Lücken in den Hecken, die Feldzufahrten, angesteuert und von diesen Spots aus die Feldfluren ausgeleuchtet.

Neben den eigentlichen Handscheinwerfern kann auch auf Wärmebildkameras zurückgegriffen werden. Sie sind äußerst zuverlässig und effektiv, müssen aber wohl aufgrund der hohen Materialkosten speziellen wissenschaftlichen Projekten vorbehalten bleiben.

2. Die Flächentaxation

Während über die Streifentaxation lediglich ein Teilbereich des Reviers ausgeleuchtet wird und zu einer mehr oder weniger genauen Hochrechnung des Besatzes Verwendung findet, haben wir mit einer ganzflächigen Scheinwerfererfassung natürlich ein deutlich genaueres Ergebnis vorliegen.

Da wir bei der Scheinwerferzählung in aller Regel den Löwenanteil gezählter Hasen auf den Äsung bietenden Feldfluren – das sind in erster Linie Saatäcker mit Winterweizen und Winterroggen, seltener Wiesen und Rapsschläge – antreffen, kann eine Streifentaxation unter Umständen bei einer ungünstigen Flächengröße oder sich ungünstig ergebenen Anbaustrukturen in der landwirtschaftlichen Fruchtfolge von einem auf das andere Jahr zu sehr unterschiedlichen Stichproben führen. Mit einer Flächentaxation schließe ich diese Misere aus.

Allerdings besteht bei der letzteren Methode durchaus eine größere Gefahr, Doppelzählungen zu machen. Ferner ist natürlich ein bedeutender materieller und vor allem zeitlicher Aufwand von Nöten, um eine Feldfläche exakt zu erfassen.

In waldreichen, mit Gehölzen, Hecken und Hochstauden durchsetzten Revieren mit einer ganzjährig hohen Vegetation kann mit der Scheinwerferzählung jedoch leider keine zuverlässige Ermittlung des Hasenbesatzes erfolgen, zu ungenau wäre der Zählverlauf und zu ungenau die nicht ermittelbare Dunkelziffer. Dennoch lohnt auch hier der Aufwand, zumindest auf den Teilflächen zu zählen. Um eine Bestandesentwicklung über die Jahre tendenziell aufzuzeigen, reichen die Erhebungen allemal.

Die maximale Fahrzeit pro Erhebung sollte 3-4 Stunden nicht überschreiten, um Doppelzählungen zu vermeiden oder Fehler aufgrund von Konzentrationsmangel zu machen. Es ist sinnvoll, möglichst alle festgelegten Routen auch in einer Nacht abzufahren, um vergleichbare Ausgangsvoraussetzungen zu haben. Für die sichere Erfassung des Besatzes reichen in der Regel zwei Zählungen im Abstand von fünf bis acht Tagen im Frühjahr und Herbst aus. Das Erkennen des Hasen hängt maßgeblich vom Kontrast zwischen Körperkontur und Untergrund ab. Auf nassem Untergrund hebt sich der Hasenbalg deutlicher ab als auf trockenen Böden.

Die landwirtschaftliche Bodenbearbeitung beeinflusst das Raumnutzungsverhalten des Hasen zumindest kurzfristig sehr stark. In den Nächten während der Haupterntezeit oder im Frühjahr bei der Feldbestellung sind erfahrungsgemäß viel weniger Hasen beim Äsen auf dem Acker anzutreffen. Man sollte den Hasen in dieser Zeit erst ein paar Tage Ruhe gönnen, bevor wir mit der Zählung beginnen. Problematisch sind auch die Tage bei und nach einer flächigen Gülleausbringung auf den Äsungsflächen. Hier warten wir besser ein paar kräftige Regenschauer ab.

Vor der angesetzten Zählung hat es sich bewährt, im Vorfeld Anwohner und die zuständige Polizeidienststelle zu informieren, um Missverständnissen vorbeugend zu begegnen und keine Einsätze auszulösen!

Scheinwerferzählungen liefern zwar keine hundertprozentigen Besatzzahlen, sondern lediglich verlässliche Schätzungen mit einer geringen Dunkelziffer nach oben. Die ermittelten Zahlen sind aber auf jeden Fall eine sinnvolle Hilfe, wenn es darum geht, ob wir eine Besatzsituation und deren Entwicklung beim Hasen im Rahmen der Bejagungsplanung richtig einschätzen.

Die Ermittlung der Besatzdichte beim Feldhasen ist für seine nachhaltige Bewirtschaftung heute unverzichtbar geworden. Erst durch eine genaue Kenntnis der Frühjahrs- und Herbstdichten beziehungsweise des daraus abgeleiteten Zuwachses kann die Bejagungsplanung stattfinden.

Nur durch eine gewissenhafte Erfassung des Besatzes und durch das strikte Umsetzen der wissenschaftlichen Empfehlungen kann der Revierinhaber peinliche Herbstjagden, für die auch in der Öffentlichkeit zu Recht jegliches Verständnis fehlt, vermeiden. Bei jedem Jagdleiter sollte stets verantwortungsbewusstes Handeln in Bezug auf seinen Wildbestand oberste Priorität haben – auch wenn er in schlechten Jahren eine bereits traditionelle Jagd absagen muss!

Fehler bei der Scheinwerferzählung

  • Führt die Zählstrecke nur durch die guten Hasenecken, kann das Ergebnis eine deutlich höhere Dichte für die errechnete Gesamtfläche vortäuschen!
  • Wenn die Reichweite der Scheinwerfer vorher nicht genau ermittelt wird, haben wir eine falsche Bezugsfläche und damit ein falsches Ergebnis.
  • Die Zählfläche muss als Mindestgröße etwa 25% der Revierfläche ausmachen, um eine repräsentative Aussage machen zu können.
  • Es wird nicht exakt auf Doppelzählungen geachtet.
  • Schlechte äußere Bedingungen, wie Nebel, Vollmond, Reif, Regen oder Sturm liefern keine repräsentativen Aussagen!
  • Die Scheinwerfer werden nicht konstant im rechten Winkel zur Fahrtrichtung gehalten.
  • Das Zählteam ist bei der Datenerfassung abgelenkt und agiert unkonzentriert.
  • Bei der Besatzdichtenberechnung wird von falschen Bezugsgrößen wie die der Zählfläche oder der Besatzdichte ausgegangen.

Die Berechnung der Besatzdichte

  • Die Besatzdichte beim Feldhasen wird in Hasen pro 100 ha
  • Die Zählfläche wird berechnet aus der Länge der Fahrstrecke x die ausgeleuchtete Fläche zu beiden Seiten.
  • Mit der absoluten Zahl an erfassten Hasen kann nun die Besatzdichte errechnet werden.
  • Bei mehreren Zählstrecken können wir die jeweiligen Dichten im Revierteil und im Gesamtgebiet ermitteln.
  • Der Zuwachs errechnet sich aus der Differenz von Frühjahrs- zu Herbstzählung. Sie wird in Prozent angegeben.
  • Bestandsabgänge oder Verluste errechnet man aus der Differenz von der Herbstzählung zur nächsten Frühjahrszählung. Sie treten als Jagdstrecke, Verkehrsfallwild und natürliche Winterverluste auf.


© Wildmeister Matthias Meyer | Verluste durch Verkehr können durchaus erheblich sein.

Die Bejagungsplanung beim Feldhasen

Die Bejagungsplanung beim Feldhasen hat mindestens die Erhaltung, meistens auch die Anhebung der momentanen Frühjahrsdichte zum Ziel. Dazu muss natürlich die Besatzdichte eine Grundvoraussetzung sein. In die jagdliche Jahresplanung müssen ferner örtliche Besonderheiten wie die ökologische Tragfähigkeit und Wildschadenssituation im Revier als auch eventuelle jagdstragische Zielsetzungen wie eine Anhebung des Besatzes diskutiert werden und mit einfließen.

Grundsätze im Bejagungsplan für den Feldhasen

  1. Bei einer Herbstdichte unter 30 Hasen / 100 ha ist eine Gesellschaftsjagd nicht vertretbar.
  2. Bei Frühjahrsdichten zwischen 25 und 50 Hasen/ 100 ha kann der Besatz moderat bejagt werden. Durch Umsetzung aller Hegemaßnahmen wie Biotophege, Prädatorenbejagung und Äsungsverbesserung und schonende Bejagung sollte der Grundbesatz angehoben werden.
  3. Der Eingriff in den Frühjahrsgrundbesatz muss auf jeden Fall unterbleiben. Zur Jagdstrecke müssen 10-15% Winterverluste einkalkuliert werden!
  4. In Jahren oder Revierteilen ohne nennenswerten Zuwachs und erst recht bei Besatzrückgängen über den Sommer darf keine Bejagung erfolgen.
  5. Folgende Richtwerte gelten für die Bejagungsplanung:
    Zuwachs                                            max. jagdliche Nutzung des Herbstbesatzes
    < 10%                                                  0
    20%                                                     5%
    30%                                                     10%
    40%                                                     15%
    50%                                                     20%
    60%                                                     25%
    80%                                                     30%
    100%                                                   35%
    120%                                                   40%


© Wildmeister Matthias Meyer Abgänge durch Prädation zählen ebenso zu den Verlusten…

Ausrüstung für die Hasenzählung

  • Handsuchscheinwerfer mit 12 V Stromversorgung aus dem Zigarettenanzünder, 55 W mit Halogenglühlampe H3
  • Fernglas mit ausreichender Dämmerungsleistung zur Identifizierung von Tieren im Zweifelsfall
  • Revierkarte 1: 25 000 zum Eintrag der Zählstrecken und zur Orientierung
  • Geländefahrzeug mit Bodenfreiheit und erhöhter Sitzposition
  • Protokollbogen mit Strichliste, Diktiergerät oder Schusszähler

TIPP

Unter www.wildtiermanagement.com finden Sie ausführliche Anleitungen für die Scheinwerferzählung sowie Protokollbögen für die Zählung als pdf- Datei zum herunterladen. Außerdem finden Sie dort eine Excel Datei, in die Sie ihre Daten eingeben und berechnen lassen können.

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